Informationen zur energieeffizienten Modernisierung für Eigentümer und Verwaltungen





Dachinstallierte Solarkollektoren



Pelletofen


Wärmepumpe

Quelle: REHAU AG + Co


Dachinstallierte Photovoltaikanlage

Solarthermie

Solarkollektoren eignen sich vorrangig zur Erzeugung von Warmwasser. Ungefähr 50 bis 70% des jährlichen Energiebedarfs zur Trinkwassererwärmung lassen sich durch die Installation einer Solarthermieanlage abdecken. Die Größe der Kollektorfläche und des Speichervolumens müssen hierzu auf den Warmwasserbedarf abgestimmt werden. Zur zusätzlichen Unterstützung der Heizwärmeversorgung sind größere Kollektorflächen und Solarspeicher einzuplanen. Die Warmwasserversorgung von Mai bis September kann mit gut geplanten und sorgfältig ausgeführten Anlagen zum überwiegenden Anteil durch solare Wärme erfolgen. In sonnenärmeren Zeiten sorgen die Kollektoren für die Vorerwärmung des Kaltwassers während die notwendige Restenergie ein Heizkessel liefert. Bei einer umfangreichen Dachsanierung ist der Mehraufwand zur Montage einer Solarthermieanlage besonders gering. Die Kollektoren und Rohrleitungen können optimal in den Dachaufbau integriert werden, Teile der Dacheindeckung können beispielsweise durch Kollektoren ersetzt werden.

Heizen mit Holz

Die Heizwärme- und Warmwassererzeugung mit dem Brennstoff Holz bietet eine umweltfreundliche und preisstabile Alternative im Vergleich zu fossilen Energieträgern. Neben handbeschickten Kaminen und Öfen kann die Verbrennung auch in halb- oder vollautomatischen Kesseln erfolgen, die den heutigen Komfort-Ansprüchen an moderne Heizsysteme gerecht werden.Die Versorgung eines Heizwärmenetzes sollte hierbei immer in Kombination mit einem Wärmespeicher erfolgen. 
Typische Lieferformen des Brennstoffes Holz sind Pellets, Hackschnitzel, Briketts oder Stückholz. Vor allem Holzpellets erfreuen sich einer zunehmenden Nachfrage. Der Brennstoff besteht aus naturbelassenen Holzresten ohne Zusatz chemischer Bindemittel oder Fremdstoffe. Unter hohem Druck werden die Holzreste zu Presslingen verdichtet, welches den Transport erleichtert und eine effiziente Verbrennung begünstigt. Eine besonders hohe Qualität weisen Holzpellets auf, die mit dem DINplus-Siegel geprüft sind.

Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen die Wärme ihrer Umgebung. Als Wärmequellen können z. B. Erdreich, Grundwasser oder Luft dienen. Die Umgebungswärme wird durch die Anlage bei einer niedrigen Temperatur aufgenommen. Unter Aufwendung von elektrischer Energie wird das Wärmemittel verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, um die Wärme für  Heizzwecke und Warmwasser nutzen zu können. Ist der Stromverbrauch einer Wärmepumpe im Vergleich zur aufgenommenen Umgebungswärme sehr gering, so ist die Anlage umso wirtschaftlicher und umweltschonender. Ab einer Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 ist dies erfüllt. Hierzu sollte die benötigte Vorlauftemperatur zur Erwärmung des Gebäudes möglichst niedrig sein. Wärmepumpen arbeiten also am effizientesten in gut gedämmten Häusern mit Fußboden- oder Wandflächenheizungen. Für besonders kalte Heiztage und zur Warmwassererzeugung ist die Kombination mit einem zweiten Wärmeerzeuger häufig sehr sinnvoll.

Photovoltaik

Eine Photovoltaik-Anlage besteht aus mehreren Solarmodulen, die wiederum aus einer Vielzahl von Solarzellen bestehen. Solarzellen können Sonnenlicht direkt in elektrischen Gleichstrom umwandeln. Meist wird dieser Gleichstrom in den üblichen Wechselstrom (230 Volt, 50 Hertz) umgeformt, bevor er ins Netz eingespeist oder im Haushalt verwendet wird.
Eine unverschattete Südausrichtung und ein Neigungswinkel zwischen 20 und 40° sind die idealen Bedingungen zur Installation einer Photovoltaikanlage. Die maximale elektrische Leistung der Anlage wird in kWp angegeben. Sie ergibt sich bei der höchsten Sonneneinstrahlung, die für den Standort möglich ist.